>>Ein Wiener Ökonom sagte einmal, dass sich der freie Markt für alle Bereiche eigne, in denen es darum gehe, dass Güter vermehrt, verbilligt oder in ihrer Qualität gesteigert werden. Auf das knappe Gut Boden, so der Ökonom, treffe nichts davon zu, denn weder lasse sich dieser vermehren, noch würde er durch den Markt günstiger und schon gar nicht besser. Die immer mehr schwindende Leistbarkeit des Wohnens, der Überhang an gehortetem aber nicht verfügbarem Bauland oder auch der hierzulande zügellose Verbrauch an Grund und Boden legen es längst nahe, dass die Politik die Verteilung und Nutzung dieser existentiellen Ressource in ihre Verantwortung nimmt und sie dem Spiel von Spekulation und Renditestreben entzieht.<<

Reinhard Seiss

Weiterführende Links: